Von der handwerklichen Produktionsweise zum multioptionalen' Unternehmen - Berufsbildungswerke auf dem Weg in die Zukunft
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Abstract
Die Berufsbildungswerke haben sich in den über 25 Jahren ihrer Existenz von einer arbeitsteiligen, eher handwerklich organisierten Leistungsstruktur zu einer primär um das interdisziplinäre Management der Förderung der Rehabilitanden strukturierten, eher industriell ausgerichteten, integrierten Prozessorganisation verändert. Der Fokus ihrer Leistungen hat sich von der Ausbildung zum Fördermanagement verschoben. Rehabilitanden werden nunmehr als Kunden gesehen. Damit stellen sich moderne BBW den geänderten Rahmenbedingungen und Markterfordernissen. Sie arbeiten wie Wirtschaftsunternehmen und können Gewinne oder Verluste machen. Abbrecher können zum wirtschaftlichen Problem werden. Kernprozess ist der individuelle Förderprozess von der Eingangsdiagnostik über die Förderplanung bis zur Arbeitsmarkt- und Sozialintegration. Qualitätsmaßstab ist die Integrationsquote in den Arbeitsmarkt. Die weitere Individualisierung der Rehaprozesse wird ein starkes Prozessmanagement erfordern, in dessen Mittelpunkt der einzelne Rehabilitand und sein Qualifizierungsbedarf stehen. (BIBB-Doku)