Die Neuordnung der metallindustriellen Ausbildungsberufe : eine politikwissenschaftliche Analyse ihrer rechtlich-organisatorischen Rahmenbedingungen, des technisch-ökonomischen Hintergrundes und ihres Reformgehalts
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117293
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Hamburg
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Abstract
Die Untersuchung geht von folgenden Hypothesen aus: Die Neuordnung der metallindustriellen Ausbildungsberufe ist ein verspäteter reformpolitischer Erfolg der 80er Jahre nach dem Scheitern der Berufsbildungsreform in den 70er Jahren gemessen am reformpolitischen Ziel einer Qualitätsverbesserung der Ausbildung. Ursache hierfür sind Veränderungen der Produktionsbedingungen in den Unternehmen, die die Durchsetzung reformpolitischer Ziele begünstigen, sowie die Art der gesellschaftlichen Interessenvermittlung bei der Neuordnung im Metallbereich. Die Ausbildungsordnungspolitik vollzieht sich als korporatistisches Verhandlungssystem. Dieser Steuerungsmodus, bei dem der Staat den Sozialparteien als Interessenvertretung die Einigung über bestimmte Sachverhalte überlässt, erweist sich als adäquate Form gesellschaftlicher Steuerung für das Politikfeld beruflicher Bildung. Schwerpunkt der politikwissenschaftlich angelegten Analyse bilden die Bereiche Berufsbildungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland, technischer Wandel und Qualifikation in der Metallindustrie, Neuordnungsprozess der Metallberufe sowie Reformpolitik in der Berufsbildung. Die Untersuchung stützt sich auf eine umfangreiche Literaturanalyse, Aktenanalyse sowie auf Expertengesrpäche. (IAB 2)
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Zugl.: Hamburg, Univ., Magister-Arbeit, 1989