Durchlässigkeit der Lehre hinsichtlich anderer Bildungsebenen : gegenwärtige Situation in kaufmännischen Berufen
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101528
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Abstract
Die Zugangsberechtigung zur akademischen Berufsausbildung in Österreich wird nach wie vor nach traditionellen Mustern, d.h. im Wege weiterführender höherer Schulbildung (Matura) erworben. Für Absolventen des dualen Systems steht primär der zweite Bildungsweg über Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge offen, der in der Praxis nur in sehr geringem Masse genutzt wird. Die Gründe dafür liegen vorwiegend in der Mehrfachbelastung und wirken sich insbesondere diskrimierend für Frauen und ältere Arbeitnehmer aus, wie die Ergebnisse einer Studie zur Untersuchung der Durchlässigkeit der dualen Berufsausbildung bei kaufmännischen Berufen zeigen. Es wurden Lehrabsolventen nach ihren Weiterbildungsaktivitäten, nach Bildungsinteresse und -motivation an weiterführenden Bildungsangeboten befragt. Mit der Einführung des Fachhochschulen-Studiengänge-Gesetzes 1993 soll es nun erstmals eine anerkannte Hochschuleinrichtung geben, die berufliche Qualifikation als Zugangskriterium anerkennt. (BIBB)