Evaluation des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) : Evaluierungsbericht
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175581
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[Bonn]
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Abstract
"Das Berufsbildungsgesetz wurde letztmals 2005 novelliert. Im Koalitionsvertrag für die 18. Wahlperiode haben die Koalitionspartner mit Blick auf das BBiG vereinbart, das Berufsbildungsgesetz zu evaluieren und Anpassungen zu prüfen, insbesondere in Hinblick auf die Erhöhung der Durchlässigkeit, die Stärkung der Ausbildungsqualität und gestufter Ausbildungen, die Bildung von Berufsfamilien und die Sicherung des Ehrenamtes in den Prüfungsgremien. Zugleich wurde mit untersucht, ob es seit 2005 weitere Entwicklungen und Trends gibt, auf die im BBiG reagiert werden kann und sollte. Das BIBB hat den Evaluationsprozess begleitet und unterstützt. Gegenstand der Evaluation waren folgende Themen: Erhöhung der Durchlässigkeit in der Berufsbildung, Ausbildungsordnungen / Ausbildungsverhältnis, Prüfungswesen, Erhöhung der Attraktivität der beruflichen Bildung, Inklusion, Verbesserung der Qualität von Aus- und Weiterbildung, Internationalisierung der Berufsbildung, Zuständige Stellen/zuständige Behörden, Berufsbildungsbericht/Berufsbildungsstatistik, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Einbeziehen der Heil- und Pflegeberufe in das BBiG. Die Evaluation des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und damit dessen Überprüfung auf Änderungs- oder Ergänzungsbedarfe durch das BMBF hat folgende übergreifenden Ergebnisse: Das Berufsbildungsgesetz hat sich bewährt. Die letzte Novelle des Gesetzes aus dem Jahr 2005 ist von der Praxis weitgehend und sehr gut aufgenommen worden. Die geltenden Regelungen des BBiG stellen die passenden Werkzeuge zur Verfügung; sie bieten die notwendige Flexibilität, um auch auf neue Herausforderungen reagieren zu können. So bietet das BBiG einerseits einen verlässlichen rechtlichen Orientierungsrahmen und andererseits den erforderlichen Handlungsspielraum. Ein Bedarf für grundlegende oder systemische Änderungen im BBiG wurde daher im Rahmen der Überprüfung nicht festgestellt." (Textauszug, BIBB-Doku)