Nationaler Implementierungsplan zur Umsetzung der EU-Jugendgarantie in Deutschland
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166381
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Abstract
In ihrem "Nationalen Implementierungsplan zur Umsetzung der EU-Jugendgarantie in Deutschland" stellt die Bundesregierung fest, dass sie Empfehlungen der EU-Jugendgarantie zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit weitgehend erfüllt. Begründet wird dies unter anderem mit der niedrigen Erwerbslosenquote junger Menschen bis 25 Jahre, die im Jahr 2013 mit 7,9 Prozent die niedrigste Quote unter den EU-Mitgliedstaaten aufwies. Aus diesem Grund gehe es in Deutschland nicht darum, eine in kurzer Zeit stark gestiegene Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, sondern schwerpunktmäßig Gruppen mit spezifischen Hindernissen zu unterstützen. Für die Bundesregierung ist es das wichtigste Ziel, die hinreichend existierenden Instrumente in der Anwendung passgenauer zu gestalten. Eine besondere Gruppe bei der Umsetzung der EU-Jugendgarantie spielen sogenannte "NEETs" (not in education, employment or training). Diese jungen Menschen sind nur teilweise in den Systemen der Arbeitsagenturen und Jobcenter erfasst. Sie sollen gezielter in den Blick genommen werden. Dazu sollen verschiedene Programme und Initiativen wie "JUGEND STÄRKEN", "Arbeitsbündnisse Jugend und Beruf" oder BErufe-Navigator (BEN) genutzt werden. (BIBB-Doku)