Bildungscontrolling - Umsetzungsbeispiele aus der betrieblichen Praxis
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Bielefeld
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Abstract
Die Untersuchung zeigt, dass es in der betrieblichen Praxis nur wenige Beispiele für die Umsetzung komplexer Bildungscontrollingsysteme gibt. In den meisten Unternehmen spielen Kosten-Nutzen-Rechnungen im Vergleich zu Bedarfsanalyse und Evaluation eine eher untergeordnete Rolle. Besonders weit fortgeschritten zeigten sich die Unternehmen im Hinblick auf die Bildungsbedarfsanalyse. Relativ gut ausgebaut sind auch Instrumente, die auf die Qualität der Durchführung der Weiterbildung zielen. Eine prozessbegleitende Evaluation wird dagegen nur in Ausnahmefällen praktiziert. Die Kostenerfassung beschränkt sich in den meisten Unternehmen auf die Feststellung der direkten Kosten. Nach Einschätzung der befragten Weiterbildner und Personalentwickler ist damit zu rechnen, dass in Zukunft der Druck auf die Weiterbildung wächst, einen effektiven Mitteleinsatz zu gewährleisten, und dass deshalb Controllingansätze weiter an Bedeutung gewinnen werden. (BIBB2)