Zur Anerkennung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen : Ergebnisse einer aktuellen Recherchestudie im Auftrag des AMS Österreich
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182910
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Abstract
"Seit der Empfehlung des Rates der Europäischen Union zur Validierung von nicht-formalen und informellen Lernen im Jahr 2012 gibt es auch in Österreich einige Aktivitäten, um diese im Rahmen einer nationalen Strategie umzusetzen. Die vorliegende Studie im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich, die in den Jahren 2017 und 2018 vom Wiener Institut für Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung (WIAB) erstellt wurde, befasst sich mit der Frage, ob mittels Anerkennung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen Geringqualifizierte dabei unterstützt werden können, ihre Arbeitsmarktsituation, die oft durch hohe Fluktuation, geringe Bezahlung und wenig Weiterbildungsmöglichkeiten gekennzeichnet ist, zu verbessern. Zur Beantwortung dieser Frage wurden überblicksmäßig die wichtigsten Rahmenbedingungen (Gesetze, Akteure, Institutionen, Verfahren, Methoden etc.) in ausgewählten europäischen Ländern (Deutschland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweiz) dargestellt. Darauf basierend wurden Good-Practice-Beispiele aus Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und der Schweiz ausgewählt, die einen Fokus auf Geringqualifizierte haben. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen abgeleitet, wie Verfahren der Anerkennung und Kompetenzfeststellung eingesetzt werden können, um Geringqualifizierte besser als Zielgruppeerreichen zu können." (Hrsg.; BIBB-Doku)