Geschlossene und offene Beschäftigungssysteme: Eine Analyse der Entwicklungen und Determinanten anhand beruflicher Mobilitätsprozesse
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164525
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Abstract
Die Autoren erörtern die Frage, ob es tatsächlich zu der von vielen Arbeitsmarktforschern konstatierten Erosion der Bindungskraft von erlernten Berufen kommt, und inwieweit sich Prognosen in Richtung steigender Instabilität von Beschäftigung halten lassen. Ihre Auswertungen verdeutlichen, dass Erwerbsarbeit durch eine zunehmende Segmentierung gekennzeichnet ist: Es zeigt sich eine höhere Arbeitskräftefluktuation in allen Arbeitsmarktsegmenten; Beschäftigungsrisiken aber lassen sich insbesondere in offenen, unstrukturierten Beschäftigungssystemen nachweisen, während gleichzeitig in den berufsfachlich, institutionell oder betrieblich geschützten Beschäftigungssystemen berufliche Qualifikationen erhalten bleiben. Die beruflichen Mobilitätsprozesse wurden anhand des Datensatzes "Arbeiten und Lernen im Wandel" (ALWA) des IAB empirisch überprüft. (Hrsg., BIBB-Doku)