Der Einfluss der Internationalisierung auf die arbeitsmarktorientierte Bildung
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162974
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Zürich
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Abstract
"Die Schweiz ist wirtschaftlich stark mit dem Ausland verflochten und attraktiv für internationale Unternehmen. Über die Einflüsse der Internationalisierung auf die arbeitsmarktorientierte Bildung (höhere Berufsbildung, Berufslehre) in der Schweiz gibt es jedoch bisher kaum empirische Grundlagen. Basierend auf den drei Erhebungen zu den Kosten und Nutzen der beruflichen Grundbildung in der Schweiz kann das Verhalten von 2500 internationalisierten Betrieben hinsichtlich der arbeitsmarktorientierten Bildung im Zeitraum von 2000 bis 2009 untersucht und mit 15 000 einheimischen Betrieben verglichen werden. Zusätzlich wurden im Rahmen dieses Projekts persönliche Interviews mit Personal- und Ausbildungsverantwortlichen geführt, um das Ausbildungs- und Rekrutierungsverhalten von internationalisierten Betrieben besser zu verstehen. Die Resultate dieser Forschungsarbeit zeigen, dass internationalisierte Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten einen kleineren Anteil Beschäftigter mit einer arbeitsmarktorientierten Bildung und auch eine geringere Ausbildungsbeteiligung in der beruflichen Grundbildung aufweisen als ähnliche Schweizer Betriebe. Für internationalisierte Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten können hingegen keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden. Internationalisierte Betriebe bilden im Vergleich zu einheimischen Betrieben vor allem deshalb weniger oft Lernende aus, weil sie aufgrund ihrer Spezialisierung nicht alle Ausbildungsinhalte vermitteln können, oder ihr Fachkräftebedarf durch die Weiterbildung des vorhandenen Personals ohne Berufsausbildung gedeckt wird." (Autorenreferat, BIBB-Doku)