Szenario des Berufsbildungssystems bis 1995
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69622
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Bundesinstitut für Berufsbildung
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Berlin
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Abstract
Mit Hilfe der "Szenariomethode", die bislang vor allem von großen Wirtschaftsunternehmen zur Produkt- und Investitionsplanung genutzt wird, werden Perspektiven der Forschungsplanung des Bundesinstituts für Berufsbildung bis 1995 abgesteckt. In die Entwicklung des Szenarios gehen hier die Umweltindikatoren (Deskriptoren) Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Technik, Berufsbildungspolitik, Wertvorstellungen der Gesellschaft, Schulabgänger und Übergangsverhalten, Bevölkerung und Bevölkerungsstruktur ein. Auf der Grundlage der Ist-Werte von 1983/84 werden Projektionslinien mit Ober- und Untergrenzen der Deskriptoren bis 1995 entwickelt. "Durch Bündelung der zugehörigen Projektionsalternativen ergeben sich ein optimistisches (A) und ein pessimistisches Szenario (B). Die Grundannahme für diese Verfahrensweise ist, daß die zukünftige Realität zwischen den durch die Szenariokonturen definierten Extremen liegen wird. Auf der Basis dieser alternativen Zukunftsbilder werden im zweiten Schritt die Schlußfolgerungen für das Berufsbildungssystem gezogen. Den Projektionslinien der Deskriptoren werden Reaktionslinien der Aus- und Weiterbildung zugeordnet, sodaß auch hier Bildpaare der Zukunft entstehen. Sie zeigen auf, wie sich unter dem Einfluß der Umweltfaktoren die Versorgung der Jugendlichen und Erwachsenen mit beruflicher Bildung, die Ausbildungsqualität sowie die späteren Verwertungschancen erlernter Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem Arbeitsmarkt entwickeln könnten." (Autorenreferat, BIBB-Doku)