Bonus als Entspannungsmittel : Ausbildungsmarkt

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Abstract

Trotz grundsätzlich positiver konjunktureller Einflüsse gelingt es nicht, jedem ausbildungsfähigen Jugendlichen einen betrieblichen Ausbildungsplatz anzubieten. Nach wie vor mündet nur jeder zweite von der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit betreute Bewerber in eine betriebliche Berufsausbildung ein. Insbesondere die Zahl der Altbewerber, also der Jugendlichen, die sich bereits seit einem Jahr und länger erfolglos um einen Ausbildungsplatz bemüht haben, ist in den letzten Jahren unerfreulich stabil geblieben. Kann ein Ausbildungsbonus Abhilfe schaffen? Die Autoren loten die möglichen Wirkungen dieses Instruments aus. Sie bewerten die Verbindung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen mit einer Zielgruppenorientierung im Vergleich zu allgemeinen und übergreifenden Ansätzen positiv. Unerwünschte Nebeneffekte ergeben sich aus den komplexen Einflussfaktoren auf den betrieblichen Schwellenwert und durch die möglicherweise prozyklischen Effekte. Ihr Fazit: Der Ausbildungsbonus könnte trotz dieser Probleme Altbewerbern helfen, jedoch beseitigt er nicht die Ursachen der Probleme auf dem Ausbildungsmarkt. (BIBB-Doku)

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