Qualitätssicherung durch Akkreditierung im Spannungsfeld beruflicher und akademischer Bildung

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Abstract

Hochschulpolitische Reforminitiativen (Bologna-Prozess) zielen auf die Errichtung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes. Vor diesem Hintergrund werden im Beitrag aus der Perspektive einer Akkreditierungsagentur Möglichkeiten und Grenzen der Durchlässigkeit von beruflich Qualifizierten in das Hochschulsystem im Kontext der Qualitätssicherung von Studienprogrammen aufgezeigt. Zum Verständnis erläutert der Autor, was unter Akkreditierung zu verstehen ist und in welchem Zusammenhang sie mit der Berufspraxis und der beruflichen Bildung steht. Anhand dreier Themenbereiche beleuchtet er, wie sich berufliche und hochschulische Bildung annähern können. Das erste Themenfeld behandelt Formen des institutionalisierten Dialogs bezogen auf die Qualitätssicherung durch Akkreditierung. Der zweite Themenbereich widmet sich dem Instrument der Anrechnung beruflicher Leistungen auf ein Studium und der dritte der Gestaltung weiterbildender bzw. berufsbegleitender Studiengänge im Hinblick auf Zugang, Studienorganisation und Curriculum. Zusammenfassend führt Affeld auf, dass mit der Akkreditierung von Studienprogrammen eine Annäherung von beruflicher und hochschulischer Expertise verbunden ist und dies eine erfolgreiche Phase der Qualitätssicherung darstellt. Der Trend zur Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte ist aus seiner Sicht deutlich erkennbar, wobei Akkreditierungsagenturen jedoch keine Wegbereiter für die Öffnung des Hochschulsystems sein können, aus ihren praktischen Erfahrungen jedoch Chancen und Probleme aufzeigen sowie Lösungen entwickeln. (BIBB-Doku)

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