Deutscher Lernatlas : Ergebnisbericht 2011 ; Zusammenfassung
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Bertelsmann Stiftung
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Gütersloh
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Abstract
Der Deutsche Lernatlas bietet erstmalig die Möglichkeit, Lernbedingungen auf der regionalen und kommunalen Ebene in Deutschland vergleichbar zu machen. Er ermöglicht die Sichtweise auf das Lernen in verschiedenen Lebensphasen, Lernformen (formal, non-formal, informell) und Lernorten wie beispielsweise Schule, Arbeitsplatz, Sportverein und dem eigenen Zuhause. Der Deutsche Lernatlas ist ein Index, der aus 38 regionalen Kennzahlen zum Thema Bildung und Lernen zusammengesetzt wurde. Neben dem Gesamtindex wurden Teilindizes für die vier Dimensionen des schulischen, beruflichen, sozialen und persönlichen Lernens ermittelt. Der deutsche Lernatlas veranschaulicht den Stellenwert des Lernens in den 412 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten und illustriert, inwieweit eine Kommune über die Lernvoraussetzungen verfügt, um wirtschaftlich und sozial erfolgreich zu sein. Ein zentrales Ergebnis des Lernatlas 2011 ist, dass die Landkreise und kreisfreien Städte im Süden deutlich bessere Gesamtergebnisse erreichen als im Norden. Der Süden Deutschlands weist bei den vier Lerndimensionen fast immer die höchsten Werte auf. Besonders stark ausgeprägt ist dieses Süd-Nord-Gefälle in der Dimension "Schulisches Lernen". Ein weiteres Ergebnis ist, dass die Lernumfelder auf dem Land oft besser sind als in den Städten. Ländlich geprägte Kreise erzielen im Durchschnitt deutlich bessere Ergebnisse als die deutschen Großstädte. (BIBB-Doku)