Kontinuität und Wandel: Zusammenspiel von Persönlichkeit und Berufstätigkeit bis zum 52. Lebensjahr : Valorisierungsbericht zu Handen des SBFI
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182662
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Zürich ; Basel
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Abstract
Top-Positionen im Management und höchste Löhne sind nicht nur Hochschulabsolventinnen und -absolventen zugänglich, sondern auch Berufsleuten, die sich kontinuierlich weiterbilden. Die Durchlässigkeit im Schweizer Bildungssystem zeigt sich demzufolge in den erhobenen Daten; viele Personen bilden sich weiter auf Fachhochschulniveau oder in der höheren Berufsbildung. Die Höhere Berufsbildung sollte der Studie zufolge gestärkt und weiterentwickelt werden. Dies ist eine Schlussfolgerung aus der "Zürcher-Längsschnittstudie", deren Schlussbericht nun vorliegt. Im Rahmen der Studie wurden seit 1978 gegen eintausend Personen insgesamt elfmal zu ihrer beruflichen Situation befragt. Die Studie untersuchte potenzielle Prädiktoren für berufliche Entwicklungsverläufe: Zum einen erweisen sich bekannte strukturelle Merkmale (Herkunftsfamilie, absolvierte Schulbildung) und persönliche Merkmale (Intelligenz, Selbstwirksamkeit, etc.) als bedeutsam. Auch die Passung zwischen Persönlichkeit und Berufstätigkeit (gemessen nach der Berufstypologie von J. Holland) beeinflusst Kontinuität und Wandel über die Laufbahn. Die beschriebenen Einflussfaktoren aus der Jugendzeit wirken sich v.a. bei den Männern auf die Berufsverläufe aus. Bei den Frauen zeigt sich, dass neben dem Einfluss des Elternhauses Faktoren der eigenen Lebensplanung eine vergleichsweise grössere Rolle spielen. (Textauszug; BIBB-Doku)