AMOR : approach for the matching process of outcome-based Curricula th the EQF in vocational education. Project report
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146580
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Köln
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Abstract
In diesem Projekt wurde ein Ansatz zur Zuordnung lernergebnisorientierter Curricula in den EQR entwickelt und erprobt. Dieses Ziel wurde exemplarisch für zwei berufliche Erstausbildungen aus der Elektrotechnikbranche in Deutschland und Luxemburg verfolgt. Zur Zielerreichung wurde ein Stufenverfahren entwickelt, mit dem zu beruflichen, inputorientierten Curricula - über das Vehikel sogenannter Arbeitssituationen - zunächst Lernergebnis-Formulierungen ermittelt werden und daraufhin in den EQR eingeordnet werden. Beispielsweise wurden zur Arbeitssituation 'Sicherheit bei der Arbeit gewährleisten' Lernergebnisse wie 'Elektrische Schutzmaßnahmen prüfen und bewerten' ermittelt. Diese Vorgehensweise wird im Projektbericht skizziert. Der Evaluation zufolge hat sich dieses Verfahren als effizient und transparent und der arbeitsteilige Einbezug von Branchenexperten (Ermittlung von Arbeitssituationen und Identifikation Lernergebnissen) und Berufsbildungsexperten (EQR-Einordnung) als vorteilhaft und zielführend erwiesen. Auf der Grundlage der Erfahrungen im Projekt werden Empfehlungen zum Transfer der erarbeiteten Methodik in andere sektorale, nationale und bildungsspezifische Kontexte formuliert und Empfehlungen für die Entwicklung von nationalen und sektoralen Qualifikationsrahmen gegeben. Das Projekt, an dem Partner aus Deutschland, Luxemburg, Österreich, Polen und Ungarn teilnahmen, wurde vom Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH) von Januar bis Dezember 2007 koordiniert. (Hrsg., BIBB-Doku)