Personalentwicklung in Ungarn : Misstrauen gegen die Personalarbeit überwinden
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Abstract
Verfügen ungarische Betriebe angesichts des hohen Investitionsbedarfs durch den EU-Beitritt über finanzielle Mittel für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter? Eine im Auftrag der EUROSTAT durchgeführte Untersuchung des Zentralen Statistischen Amtes in Ungarn zeichnet einen Querschnitt der Personalentwicklungspraxis. Im Fokus der Erhebung standen anteilig oder voll finanzierte Maßnahmen der Betriebe. Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der repräsentativen Erhebung. So bietet knapp die Hälfte der Betriebe Fortbildungen, besonders aktiv sind die Sektoren Telekommunikation und Finanzen. Eine strukturierte und langfristige Planung ist nur in geringem Maße vorhanden, Bedarfsanalysen werden nur selten durchgeführt. Insgesamt ist eine Modernisierung des Human resource management festzustellen. Fortbildungsmaßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung stehen am Ende der Skala; es wird zu wenig in die soziale Kompetenz investiert, Männer werden stärker gefördert, im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen Schulungen. (BIBB)