Perspektiven der beruflichen Bildung an der Schwelle zum 21. Jahrhundert : Interview mit Frau Edith Cresson, Mitglied der Europäischen Kommission, verantwortlich für Forschung, allgemeine und berufliche Bildung und Jugend
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Abstract
"Der soziale und wirtschaftliche Wandel sowie die sehr hohen Arbeitslosenzahlen bei Jugendlichen müssen dazu führen, dass immer mehr in Forschung und Bildung investiert wird. Frau Edith Cresson, ehemalige französische Premierministerin und als Mitglied der Europäischen Kommission verantwortlich für Forschung, allgemeine und berufliche Bildung sowie für Jugend, nimmt zu diesen Themenbereichen und zur Bedeutung der Berufsbildung Stellung und erläutert konkret die Lösungsansätze, die die Kommission vorschlägt, damit sowohl die Unternehmen als auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich den neuen Gegebenheiten anpassen können. Basierend auf den Analysen und Diskussionsvorschlägen, die im Weissbuch 'Lehren und Lernen - auf dem Weg zur kognitiven Gesellschaft' aufgeführt werden, hebt sie insbesondere die Notwendigkeit der Validierung der Kenntnisse auf europäischer Ebene, die Bedeutung der Ausweitung des dualen Systems und der Lehrerausbildung sowie die Einrichtung europäischer Schulen der zweiten Chance hervor." (Verlag)