Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe : Entwicklungen 1995 bis 2005. Eine Studie anhand von Betriebszählungsdaten
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133213
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BFS
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Neuchatel
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Abstract
Die berufliche Grundbildung ist in der Schweiz nach wie vor der bedeutendste Ausbildungszweig auf der Sekundarstufe II. Der Anteil der 16jährigen Jugendlichen, die in eine Berufsbildung einmünden, ist in den letzten zwanzig Jahren weitgehend konstant geblieben. Weniger Konstanz weist die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe auf. Im Rahmen einer vom Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) erstellten Studie zum Ausbildungsverhalten von Betrieben im Zeitraum von 1995 bis 2005 wurde festgestellt, dass der Anteil ausbildender Betriebe an allen Betrieben von 23 % im Jahre 1985 auf 14,7% zehn Jahre später sank. Danach stieg er wieder auf 17,3% (1998), um seither praktisch zu stagnieren. 2005 lag die Quote der ausbildenden Betriebe bei 17,8%. Die Ausbildungsintensität (Ausbildungsquote), das heisst der Anteil der Lernenden an allen Beschäftigten in denjenigen Betrieben, die ausbilden, schwankte dagegen in den vergangenen zwanzig Jahren kaum. In diesem Zusammenhang widmet sich die Studie der Frage nach den wichtigsten Einflussgrössen auf die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe. Untersucht werden beispielsweise der Zusammenhang zwischen der betrieblichen Beteiligung an der Lehrlingsausbildung und der Konjunktur, der Betriebsgrösse, der Branchenzugehörigkeit, dem Betriebsalter sowie dem Betriebsstandort und der internationalen Verflechtung. Ferner ermitteln die Autoren erstmals den potenziellen Einfluss der Distanz eines Betriebes zu den nächstgelegenen nachobligatorischen Schulen. (BIBB-Doku)