Employability ("Beschäftigungsfähigkeit") als Herausforderung für den Arbeitsmarkt : auf dem Weg zur flexiblen Erwerbsgesellschaft. Eine Konzept- und Literaturstudie
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14769
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Akad. für Technikfolgenabschätzung in Bad.-Württ.
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Stuttgart
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Abstract
Ziel der Studie ist, multidisziplinär den Diskussions- und Forschungsstand zur "Employability" aufzuarbeiten sowie eine Konzeptualisierung für den deutschen Kontext zu leisten. Das zentrale Argument im Konzept der "Beschäftigungsfähigkeit" ist, dass Strategien zur Schaffung von mehr Beschäftigung in Deutschland auf eine Dynamisierung und Flexibilisierung der Arbeitsmärkte zielen müssen. Um diese Prozesse anzuregen, ist es notwendig, die erwerbsstrukturierenden Institutionen zu reorganisieren. Der Einzelne muss durch lebenslange Qualifizierung und die Vermittlung von Fähigkeiten zum Self- Management und Self- Marketing so gestärkt werden, dass er sich auf flexibilisierten Arbeitsmärkten frei bewegen und dadurch seine Existenz sichern kann. Vom Betrieb wird die umfassende Qualifizierung der Belegschaften gefordert sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zum flexiblen Einsatz der Arbeitskräfte. Notwendig ist auch die Flexibilisierung der Lohn- und Arbeitszeitmodelle. Voraussetzung ist auch die Reorganisation der herkömmlichen Qualifizierungsstrategien (Abkehr vom Prinzip der Beruflichkeit, Modularisierung der Qualifikationen, lebenslanges Lernen). (BIBB2)