Massnahmen wozu? : Kritik und Perspektiven der Jugendberufshilfe

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Der Beitrag skizziert die zwiespältige Wirkung von Leistungen der Jugendberufshilfe bei der beruflichen Integration von benachteiligten Jugendlichen: einerseits Förderung von Jugendlichen mit ungünstigen Voraussetzungen bis hin zu anerkannten Abschlüssen, andererseits tendenzielle Ausgrenzung durch Massnahmekarrieren. Die aktuellen Diskussionen zum Benachteiligtenbegriff, zum Zusammenhang von Benachteiligungen und Qualifikation und zur Evaluation von Leistungen der Jugendberufshilfe werden behandelt, und es werden Anregungen zur spezifischen Förderung dieser Jugendlichen vermittelt. Ziel der Benachteiligtenförderung müsse die Entwicklung eines erweiterten Arbeitsvermögens sein, das sowohl berufsfachliche Qualifikation als auch übergreifende soziale Kompetenzen einschliesst. Die Entwicklung einer Orientierungs- und Handlungskompetenz müsse unterstützt werden, die strategisches Handeln und die Gestaltung der eigenen Arbeitsbiographie ermöglicht. Der Autor plädiert für eine Gesamtreform des Übergangssystems, das die Hilfen zur beruflichen Integration in ein integriertes System des Übergangs von der Schule ins Arbeitsleben zurückführt. Bestehende Tendenzen zur Abgrenzung gegenüber dem Regelsystem müssen überwunden werden. (BIBB2)

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