Perspektiven der Schule für Lernbehinderte : Umrisse eines Bildungskonzeptes für Kinder und Jugendliche der unteren Statusgruppen
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123040
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Abstract
Angesichts sich wandelnder Arbeits- und Lebensverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland werden in dem Beitrag bildungspolitische und schulpädagogische Konsequenzen erörtert und ein konzeptioneller Rahmen zur Reform der grundlegenden Bildung für Kinder und Jugendliche aus unteren Statusgruppen zur Diskussion gestellt. Dieses Bildungskonzept sieht Grundschulen unterschiedlicher Dauer vor, in die die Unterstufe der Schule für Lernbehinderte integriert wird. Ferner werden eine zweijährige Eingangsstufe zu Jugendschulen für die 12- bis 13jährigen, die nicht auf weiterführende Schulen kommen können, und diversifizierte Jugendschulen für die berufliche und lebenspraktische Bildung der 14- bis 17jährigen vorgeschlagen. Diese Jugendschulen sollen die bisherige Oberstufe der Haupt- und Sonderschulen ersetzen. Um den Absolventen den Zugang zum Beschäftigungssystem zu sichern, wird gefordert, dass zwischen den Jugendschulen und potentiellen Arbeitgebern bindende Kooperations- und Abnahmeverträge geschlossen werden, die zeitlich befristete Erstbeschäftigungsverhältnisse garantieren. (IAB)