Zur Evaluierung der Qualitätsaspekte von Berufsbildungsmassnahmen
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Abstract
In quantitativer Hinsicht haben Evaluationen von Berufsbildungsmassnahmen an Bedeutung gewonnen, wenngleich sie nicht immer ihren angestrebten Zweck erfüllen. Es existiert in Europa keine ausgeprägte Kultur der transparenten Kommunikation und offenen Diskussion über die Methoden und Ergebnisse der Evaluierung von Berufsbildungsmassnahmen. Der kritische Dialog zwischen Wissenschaftlern und Evaluatoren einerseits und den für die Berufsbildungsmassnahmen zuständigen Politikern und Administratoren andererseits muss noch deutlich ausgebaut werden. In der Zukunft ist eine stärkere Konvergenz zwischen den berufsbildungspolitischen und den arbeitsmarktpolitischen Diskussionen gefordert, und auf beiden Seiten sollten grössere Anstrengungen zur Erarbeitung von zusammenhängenden Forschungsansätzen unternommen werden, die sowohl prozessbezogenen als auch ergebnisbezogenen Qualitätsindikatoren Rechnung tragen. Der Beitrag gründet sich auf die Ergebnisse einer in fünf europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Portugal) im Auftrag des CEDEFOP durchgeführten Untersuchung zur Evaluierung von Berufsbildungsmassnahmen. Im Mittelpunkt standen dabei der Stellenwert, die Methodik und die Praxis der Erforschung der Qualität von Berufsbildungsmassnahmen. (BIBB2)