Hauptsache eine Ausbildung - Hilfewahrnehmung Berliner Jugendlicher mit Migrationshintergrund im Übergang von Schule in Ausbildung : eine qualitative Fallstudie auf der Grundlage von Leitfadeninterviews
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132208
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Deutsches Jugendinstitut / Forschungsschwerpunkt Übergänge in Arbeit
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Abstract
Im Wettbewerb um einen Ausbildungsplatz haben es Hauptschüler zunehmend schwerer. Wurden Lehrstellen noch vor einigen Jahren überwiegend an Hauptschulabgänger vermittelt, werden diese vermehrt an Realschulabsolventen oder sogar an Abiturienten vergeben. Hinzu kommt, dass durch moderne Technikentwicklung höhere Anforderungen an Schulabgänger gestellt werden. Hauptschüler mit Migrationshintergrund sind hiervon besonders betroffen - vor allem in Großstädten wie Berlin, wo etwa doppelt so viele Bewerber auf einen Ausbildungsplatz wie im Bundesdurchschnitt kommen. In Anlehnung an das DJI-Übergangspanel, bei dem in regelmäßigen Zeitabständen bundesweit Hauptschulabgänger auf ihrem Weg ins Berufsleben befragt werden, ergänzt die vorliegende Studie wissenschaftliche Ergebnisse für die Bildungs- und Ausbildungswege junger Migrantinnen und Migranten. Sie liefert über einen qualitativen Methodenzugang vertiefende Erkenntnisse über Motivlagen der Jugendlichen sowie spezifische Umfeldbedingungen der Familie und die den Übergang Schule - Beruf begleitenden Institutionen. (BIBB-Doku)