Handlungsfeld 'Betrieblicher Umweltschutz' - externe und interne Einflussfaktoren : eine Literaturstudie zum Zusammenhang zwischen umweltpolitischer Regulierung und sozialer Innovation im Betrieb

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110752
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Gelsenkirchen

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"Die Literaturstudie verfolgte das Ziel, eine Einschätzung darüber zu gewinnen, inwiefern auch genuin umweltpolitische Ziele zu einem Auslöser für soziale Innovation im Betrieb werden können. Die Übersicht hat eher erste Entwicklungslinien und schwache Vorformen einer Institutionalisierung herausgearbeitet, die sich in einem komplexen Umfeld von fördernden und hemmenden Bedingungen bewegen, deren Entwicklungsrichtung und Stabilität schwer abzuschätzen sind. Damit sind eine Reihe von Forschungsfragen gestellt, die zur weiteren Forschung herausfordern." Nach einleitenden Überlegungen folgen in der Studie die Abschnitte "Zur Konstituierung eines Handlungsfeldes betrieblicher Umweltschutz" und "Akteure im betrieblichen Umweltschutz". In der Problemskizze "Plädoyer für eine Ökologisierung der Betriebsverfassung" kommen die Autoren zu dem Schluss, dass "aufgrund der innerbetrieblichen Abstinenz der Betriebsräte/Gewerkschaften von umweltpolitischen Themen, aber auch aufgrund der Zurückhaltung gegenüber den neuen Beteiligungsformen (vgl. die Qualitätszirkel-Debatte), diese bisher kaum soziale Innovationen im betrieblichen Umweltschutz eingefordert haben. Die Forderungen konzentrieren sich auf eine Stärkung der Instanz Umweltbeauftragter und dessen Anbindung an Beschäftigungsinteressen. Die Debatte um die konkrete Verknüpfung von Umweltschutz im Betrieb mit der im Umfeld des Betriebs, um zentralen versus dezentralen Umweltschutz im Betrieb, um technischen versus personalintensiven Umweltschutz ist deshalb bisher kaum angegangen. Auch fehlt es an Vorstellungen, was die Ökologisierung der Unternehmen für die konkreten einzelnen Arbeitsverhältnisse bedeutet (Rationalisierungs- und Intensivierungseffekte, Anreiz- und Saktionssysteme). Hierin dürfte letztendlich begründet sein, weshalb die Forderung nach erweiterter Mitbestimmung am Arbeitsplatz auch in Umweltschutzfragen bisher kaum fundiert ist." (IAB2)

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