Beruf, Geschlecht und Region : Übergangsprozesse in die Berufsausbildung
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110323
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Abstract
Anhand einer standardisierten Befragung von Auszubildenden in Bremen und München identifizieren die Autoren regionalspezifische Übergänge in ausgewählten Berufen. Dabei zeigt sich z.B., dass Münchener Jugendliche viel eher die Chance zu beruflichen Kurskorrekturen innerhalb des dualen Systems haben, während Bremer Jugendliche auf schulische oder sonstige ausserbetriebliche Massnahmen verwiesen werden. Geschlechtsspezifische Chancenzuweisungen zeigen sich stärker unter den problematischen Bremer Bedingungen als in München. Befragt wurden 1847 Auszubildende aus den Berufen: Bankaufmann, Bürokaufmann, Einzelhandelskaufmann, Friseur, Kraftfahrzeugmechaniker und Maschinenschlosser der Befragung, zu deren Zeitpunkt sich die Jugendlichen kurz vor ihrer beruflichen Abschlussprüfung befanden, war der Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die Berufsausbildung (erste Schwelle). (IAB2)