Analyse der neuen Elektroberufe
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Abstract
Technische und arbeitsorganisatorische Entwicklungen in der Arbeitswelt machten eine Neuordnung des Berufsfeldes Elektrotechnik notwendig. Deshalb standen im Mittelpunkt des Neuordnungsverfahrens neue Technologien sowie neue Organisationsformen und Prozesse in der Elektrofacharbeit. Der Beitrag analysiert, inwieweit die von den Sozialpartnern definierten Gestaltungskriterien im Neuordnungsprozess berücksichtigt wurden: die Profile und Schneidung der neuen Elektroberufe, Ausbildungsstruktur der industriellen und der handwerklichen Elektroberufe, Struktur der Lernfelder, Systematisierung der Lerninhalte, Arbeitsprozess- und Kompetenzorientierung, Synchronisierung der Lerninhalte - curriculare Abstimmung. Es wird das Fazit gezogen, dass die zunehmend engere Verknüpfung der klassischen Energietechnik mit neuen Technologien eine Einbeziehung der Berufe IT-Systemelektroniker und Fachinformatiker sowie affiner Berufe in einem modernisierten Berufsfeld nahe legt. Statt einer Vielfalt neuer Elektroberufe mit überlappenden Berufsbildern wird die Einführung einiger weniger Kernberufe für ausreichend gehalten, die in der Berufsbildungspraxis auf Basis der einzelbetrieblichen Spezialisierung und der jeweiligen Einsatzgebiete umgesetzt werden. Sinnvoll wären deshalb eine Rücknahme der Fachrichtungen und eine Konzentration auf die zentralen Produktions-, Service- und Dienstleistungsprozesse. (BIBB2)