Beruf - Auflösungstendenzen und erneute Konsolidierung
| bibb.id | 88820 | |
| dc.contributor.author | Dostal, Werner [Verfasser] | |
| dc.contributor.author | Stooß, Friedemann [Verfasser] | |
| dc.contributor.author | Troll, Lothar [Verfasser] | |
| dc.date.accessioned | 2018-12-17T11:06:14Z | |
| dc.date.available | 2018-12-17T11:06:14Z | |
| dc.date.issued | 1998 | |
| dc.description | Zweitveröffentlichung unter: http://www.sowi-online.de/reader/berufsorientierung/dostal-stooss-troll.htm [Zugriff 19.7.2012] | |
| dc.description.abstract | "Der Beruf ist noch immer Basis für Orientierung, Beschäftigung und Arbeitsmarkt. Er ist in der Lage, die vielfältigen Strukturen in der Arbeitswelt und der Gesellschaft zu beschreiben. Berufszuordnungen und -bewertungen finden eine hohe Akzeptanz. Allerdings wird Beruf in seinem umfassenden Verständnis heute oft als Auslaufmodell bezeichnet und der Job als Gegenbild kurzfristiger und eher eindimensionaler Tätigkeitsstruktur als Zukunftsmodell propagiert. Als Indizien für die These, dass die Dauerhaftigkeit von Beruf gefährdet sei, werden angeführt, dass die berufliche Identität sich anderen Identifizierungsbereichen unterordne, dass Berufsausbildung und Berufstätigkeit sich voneinander abkoppeln, dass sich die Berufsausbildung zersplittere und damit für eine klare Identifikation nicht mehr geeignet sei, dass unscharfe Berufsangaben Signal für die schwindende Möglichkeit beruflicher Allokation seien und dass die Flexibilität enge Berufsabgrenzungen verbiete. Bei der Analyse zukünftiger Arbeitswelten lassen sich Segmente vorstellen, von denen einige weiterhin betriebs- bzw. unternehmenszentriert sind und bei denen der Berufsbezug zwar sinnvoll - insbesondere für den Einstieg -, aber nicht unbedingt notwendig ist, während bei anderen Segmenten wegen des Verlustes dieser Betriebsbindung neue Identifikationsmuster erforderlich sind. Der Beruf in seiner umfassenden und zugleich offenen Struktur sowie seiner Beziehung zur Professionalität dürfte gerade in diesen offenen Arbeitsformen eine neue und wesentlichere Bedeutung erhalten." In diesem Beitrag "soll die Frage nach dem Beruf untersucht werden: Wird es in der Zukunft noch 'Berufe' geben, oder wird Erwerbsarbeit ohne das, was wir als Beruf bezeichnen, abgeleistet? Wird es also, wie schon sehr früh formuliert wurde, nur noch Tätigkeitsmuster oder 'Jobs' geben? Oder besteht weiterhin der Wunsch und/oder die Notwendigkeit, Berufe abzugrenzen, sie auszufüllen und in ihrem Rahmen Erwerbsarbeit zu leisten?" (Autorenreferat, Textauszug, BIBB-Doku) | |
| dc.format.extent | S. 438-460 | |
| dc.identifier.uri | https://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/701461 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.relation.ispartof | Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung | |
| dc.relation.ispartofvolume | 31 (1998), H. 3 | |
| dc.source.uri | https://doku.iab.de/mittab/1998/1998_3_MittAB_Dostal_Stooss_Troll.pdf (Volltext) | |
| dc.subject.classification | G Gesellschaftlicher Kontext | |
| dc.subject.classification | S 1.3 Berufliche Erstausbildung | |
| dc.subject.classification | T 2 Theoretische Ansätze | |
| dc.subject.classification | G 2.2 Informations- / Wissensgesellschaft | |
| dc.subject.classification | G 1.2.3 Qualifikationsentwicklungen | |
| dc.subject.classification | G 2.3.4 Qualifikationswandel | |
| dc.subject.other | Arbeit | |
| dc.subject.other | Zukunft | |
| dc.subject.other | Beruflichkeit | |
| dc.subject.other | Wertewandel | |
| dc.subject.other | Postindustrielle Gesellschaft | |
| dc.subject.other | Berufswandel | |
| dc.subject.other | Beruf | |
| dc.subject.other | Begriff | |
| dc.subject.other | Historische Entwicklung | |
| dc.title | Beruf - Auflösungstendenzen und erneute Konsolidierung | |
| dc.type | Elektronische Ressource | |
| dc.type | Zeitschriftenaufsatz |