Das Berufsattest - Kennzeichen einer neuen Bildungsstufe
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Abstract
Unter dem Begriff der berufspraktischen Bildung hat die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK vor einem Jahr 26 Pilotprojekte lanciert, mit denen die wesentlichen Entwicklungslinien der neuen "beruflichen Grundbildung mit Attestabschluss" geklärt werden sollen. Es soll eine neue, die reguläre Berufslehre ergänzende Bildungsstufe für leistungsschwächere Jugendliche und Erwachsene entwickelt werden. Gegenüber der Anlehre soll die neue Ausbildungsform eine bessere Anerkennung erreichen. Mit dem Berufsattest wird ein neues Qualifikationsniveau auf der Sekundarstufe II geschaffen, das gegenüber dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis tiefer angesiedelt ist. Die Ausbildung basiert auf definierten Inhalten, ist verteilt auf die drei Lernorte (neu mit überbetrieblichen Kursen) und endet mit einer Prüfung oder gleichwertigem Qualifikationsverfahren. Aus der berufspraktischen Bildung soll jedoch keine B-Lehre werden, das Fähigkeitszeugnis Königsweg der Berufsbildung bleiben, auf dem sich der Grossteil der Jugendlichen beruflich auf gutem Niveau qualifiziert, während auf Atteststufe ergänzende Angebote für die vorab schulisch Schwächeren anzusiedeln sind. (BIBB2)