Leitfaden lokales Übergangsmanagement : von der Problemdiagnose zur praktischen Umsetzung
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130585
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Bertelsmann Stiftung
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Gütersloh
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Abstract
Die Abfolge von neun oder zehn Jahren Schule mit einer anschließenden betrieblichen Berufsausbildung und Facharbeit war lange in Deutschland der Königsweg von der Schule in das Arbeitsleben. Dieser Weg wurde von 60 bis 70 Prozent eines Altersjahrgangs beschritten. Jugendliche ohne Ausbildung fanden, solange die Wirtschaft boomte, meist relativ leicht Arbeit als An- und Ungelernte. Dies hat sich drastisch geändert, der Abschluss einer Berufsausbildung stellt die Mindestanforderung für Erwerbsarbeit dar. Die Einmündungsquote von Hauptschülern liegt bei ca. 50 Prozent, das durchschnittliche Eintrittsalter in die Berufsausbildung bei über 19 Jahren. Dem Übergangssystem und seinen Akteuren auf lokaler Ebene kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Der "Leitfaden lokales Übergangsmanagement" zeigt, welche Wege junge Menschen zwischen Schule und Arbeitswelt gehen, welche Akteure in diesem Feld aktiv sind und welche Aufgaben sie haben. Ferner wird dargestellt, welche Instrumente und Verfahren sich bewährt haben, um junge Menschen auf dem Weg in Ausbildung und Beruf wirkungsvoll zu unterstützen und was getan werden kann, um auf lokaler Ebene eine systematische Zusammenarbeit aufzubauen. (BIBB-Doku)
Description
Beil. u.d.T.: Übergänge gestalten - Spielräume nutzen