"Adult Worker" und Erziehungspartnerschaften: integrative Strategien im Kontext von Effektivitätsdebatten?
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128143
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Abstract
"In ihrem Aufsatz problematisiert die Autorin das spannungsreiche Verhältnis von 'Gender und Bildung' aus sozialwissenschaftlicher Perspektive, indem sie die Auswirkungen neuerer politischer Strategien bei gleichzeitig wirksamen konservativen Wertvorstellungen für das weibliche Geschlecht erfragt. Im Zuge internationaler Angleichungsprozesse, die vornehmlich unter den Aspekten von Effizienz und Wirksamkeit geführt werden, beginnen sich die nationalen Bildungssysteme einander anzugleichen. Unter diesem Fokus werden auch die Steuerungsmechanismen in der Sozialstaatspolitik und in der Arbeitsmarktregelung geführt. Diesen Neuerungen stehen konservative Wohlfahrtsstaaten diametral entgegen, was exemplarisch am Wandel des Arbeitsmarktes dargestellt wird. Letzterer mobilisiert die Ressource Frau, womit sich die Frage aufdrängt, wie Familie und Beruf miteinander vereinbart werden können. Der bildungspolitische Bereich und der Arbeitsmarkt korrespondieren nicht mit der vorgefundenen Wirklichkeit, deren reale Familienstrukturen und staatliche Betreuungsformen dem bürgerlichen Familienmodell verpflichtet sind und nach wie vor die Wirksamkeit und Effizienz schulischer Bildung mit der Einbindung der Familie in Zusammenhang bringt. Damit produzieren und reproduzieren Wohlfahrtsstaaten Geschlechterverhältnisse, die im Hinblick auf Bildungsreformen thematisiert werden müssen." (Hrsg.)