Berufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken und Ergebnisse der Berufsförderungswerk Heidelberg gGmbH

bibb.id80863
dc.contributor.authorTews, Hans Peter [Verfasser]
dc.contributor.authorSchreiber, W.K. [Verfasser]
dc.contributor.authorSchott, J. [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T10:24:05Z
dc.date.available2018-12-17T10:24:05Z
dc.date.issued2003
dc.description.abstract"Eingliederungsergebnisse der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke (ADB) und des Berufsförderungswerks Heidelberg liegen für etwa zwei Jahrzehnte vor. Indikatoren der Prozessqualität sind z. B. die Abbruchquoten, die bei den Berufsförderungswerken (BFW) niedriger sind als bei eingeschränkt vergleichbaren beruflichen Bildungseinrichtungen. Im BFW Heidelberg ist das Durchschnittsalter im letzten Jahrzehnt um 3 Jahre gestiegen, der Anteil der Frauen liegt inzwischen bei 30 Prozent, der Anteil der psychisch Behinderten hat sich erhöht. In zunehmendem Masse prägen auch 'Selbstzahler' das Bild. Die Prozessqualität hat sich verbessert, wenn die Absolventen des BFW Heidelberg signifikant häufiger angeben, sie könnten viel oder sehr viel aus der Ausbildung im neuen Beruf verwerten. Auch die Anteile der sich beruflich richtig eingesetzt Fühlenden haben sich erhöht. Im Vergleich zu den Ergebnissen der BFW allgemein hatte das BFW Heidelberg über die letzten 20 Jahre hinweg im Durchschnitt immer bessere Eingliederungsquoten (Ergebnisqualität), z. T. bedingt durch die Angebote auf drei Ausbildungsniveaus bis hin zur Fachhochschule. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst die Eingliederungsquoten: Höhere Arbeitslosigkeit ist mit einer durchschnittlichen Verlängerung der Zeit bis zur beruflichen Eingliederung verbunden. Auch langfristig sind die Eingliederungsquoten der BFW allgemein erstaunlich hoch. Zentrale Einflussvariablen hierbei sind Schwerbehinderung, Geschlecht, Alter und Familienstand, Alleinstehende haben niedrigere Eingliederungsquoten. Deutliche Einflüsse zeigen sich nach Ausbildungsniveaus: Im Durchschnitt liegen die Absolventen der Fachschulen um 10 Prozent über den Eingliederungsquoten der Kammerebene, die Fachhochschulabsolventen um weitere 10 Prozent darüber. Generell finden sich hohe Werte bei der Beurteilung der beruflichen Rehabilitation als im Nachhinein richtig. Eingliederungsquoten sind jeweils differenziert zu beurteilen. Die Schwerbehinderten z. B. weisen ein ambivalentes Bild auf: Ihr Anteil ist gesunken, die Eingliederungsquoten sind vergleichsweise niedrig - aber es gibt kompensatorische Effekte, wenn die Schwere der Behinderung einen umso geringeren Einfluss auf die Eingliederung hat, je höher das Ausbildungsniveau ist. Mehrere Indikatoren legen die Schlussfolgerung nahe, dass die berufliche Rehabilitation im BFW Heidelberg im letzten Jahrzehnt erfolgreicher geworden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extentS. 36-44
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/692684
dc.language.isode
dc.relation.ispartofDie Rehabilitation : Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
dc.relation.ispartofvolume42 (2003), H. 1
dc.subject.classificationG 1.3.3.4 Wiedereingliederung
dc.subject.classificationG 2.3.1 Arbeitsteilung & -organisation
dc.subject.classificationS 1.3 Berufliche Erstausbildung
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.2 Verlauf (Erfolg / Abbruch)
dc.subject.classificationI 2.1.2.4 Baden-Württemberg
dc.subject.otherBerufliche Rehabilitation
dc.subject.otherErfolgskontrolle
dc.subject.otherBerufsförderungswerk
dc.subject.otherAusbildungsabbruch
dc.subject.otherBerufliche Reintegration
dc.subject.otherQuote
dc.subject.otherAusbildungsabsolvent
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherHeidelberg
dc.subject.otherBaden-Württemberg
dc.subject.other1980-2002
dc.titleBerufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken und Ergebnisse der Berufsförderungswerk Heidelberg gGmbH
dc.title.alternativeVocational rehabilitation in German vocational retraining centres and results of Berufsförderungswerk Heidelberg gGmbH
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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