Ein Konzept macht Karriere : selbstgesteuertes Lernen
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Abstract
In der Literatur und Praxis der Erwachsenenbildung findet das Konzept des selbstgesteuerten Lernens zunehmend grössere Aufmerksamkeit. Der Beitrag untersucht, wie sich das Konzept aus der Perspektive des Subjekts charakterisieren lässt, welche Annahmen dem Konzept zugrunde liegen und welches die Implikationen für die Rolle der Lehrenden sind. Zweitens wird diskutiert, dass die Entfaltung des Konzepts durch die Veränderungen der äusseren gesellschaftlichen Bedingungen, des Bildungswesens, der Arbeitswelt und der sozialen Organisation des Lebens, begünstigt wird. Schliesslich werden Notwendigkeit und Grenzen des selbstgesteuerten Lernens aufgezeigt. (BIBB2) Der Autor erörtert die Frage, "warum gerade heute der Idee des selbstgesteuerten Lernens in der Diskussion der Erwachsenen- und Weiterbildung eine historisch einzigartige Karriere gelingt." Dabei zeigt er zunächst, wie sich das Konzept des selbstgesteuerten Lernens aus der Perspektive des Subjektes charakterisieren lässt, welche Annahmen dem Konzept zugrunde liegen und welches die Implikationen für die Lehrenden sind. Ausserdem wird die These diskutiert, "dass die einzigartige Karriere des Konzeptes des selbstgesteuerten Lernens wesentlich durch dauerhafte Veränderungen in der Gesellschaft, im Bildungswesen selber, in der Kultur und in der Wirtschaft begünstigt wird.