Ausschöpfung des Berufespektrums bei männlichen und weiblichen Jugendlichen im dualen System

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Der Beitrag befasst sich mit den Ursachen der Konzentration der Jugendlichen auf einzelne Ausbildungsberufe mit besonderem Blick auf die geschlechtsspezifische Konzentration und betrachtet abschliessend einige Folgen der unterschiedlichen Verteilung. Die Verteilung von Frauen und Männern auf die Berufe der dualen Berufsausbildung hängt bei den männlichen Jugendlichen in ausgeprägtem Masse von den Entwicklungen des Ausbildungsstellenmarktes ab und ist in erster Linie Ergebnis des unterschiedlichen Nachwuchsbedarfs der Wirtschaft. Für weibliche Jugendliche gilt das kaum. Ihre hohe Konzentration auf wenige Berufe ist von konjunkturellen Einflüssen weitgehend unabhängig und seit Anfang der 80er Jahre annähernd gleichgeblieben. Die Hochschulberechtigten verteilen sich im langjährigen Vergleich auf zunehmend weniger Berufe. Das Gegenteil gilt für ausländische Jugendliche, ihre Verteilung auf Berufe nähert sich der der Jugendlichen insgesamt an. Die stark abnehmende Erwerbsbevölkerung in den nächsten Jahrzehnten und die den Jugendlichen damit zuwachsenden Berufswahlchancen werden die berufliche Konzentration erheblich ansteigen lassen, sofern keine Anstrengungen unternommen werden. Die Erweiterung des Berufswahlspektrums für weibliche Jugendliche wird dann unausweichlich sein. (BIBB2)

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