Schulische Selektion und berufliche Integration : Theorien, Positionen und Ergebnisse einer Längsschnittstudie zu den Wirkungen integrativer und separativer Schulformen auf Ausbildungszugänge und -wege
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165666
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Freiburg
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Abstract
Die vorliegende empirische Untersuchung steht in der Tradition eines umfangreichen Forschungsprogramms des Heilpädagogischen Institutes der Universität Freiburg/ Schweiz. Seit 1986 werden am Heilpädagogischen Institut, unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, die Wirkungen und die Praxis separierender und integrierender Schulformen untersucht. Der Fokus der vorliegenden Studie liegt - in der ursprünglichen Tradition des INTSEP-Forschungsprogramms - in erster Linie auf dem Vergleich von integrativen (Regelklassenbeschulung) und separativen Schulformen (Sonderklassen für so genannt Lernbehinderte) im Hinblick auf Ausbildungszugänge und -wege. Hauptfragestellungen der Arbeit sind: 1) Unterschiedliche Ausbildungszugänge in Abhängigkeit der Schulbiographie. Welchen Einfluss hat die Schulform (Sonderklasse oder Regelklasse) auf Ausbildungszugänge, Tätigkeiten im Bereich der nachobligatorischen Bildung oder im Übergang zur Sekundarstufe II? 2) Einfluss der Schulform auf die Ausbildungswege: Unterscheiden sich die nachobligatorischen Ausbildungswege in Abhängigkeit von der jeweiligen Schulform in ihrer Kontinuität ? 3) Unterschiedliche Ausbildungszugänge und Berufswege in Abhängigkeit weiterer zentraler Prädiktoren: Welchen Einfluss haben Geschlecht, Nationalität, Intelligenz, Schulleistungen, sozioökonomischer Status, Schulnoten und Schulform der Sekundarstufe I (Sekundar-, Real-, Gymnasialstufe) auf den Ausbildungszugang im jungen Erwachsenenalter? Die Arbeit orientiert sich am metatheoretischen Modell der wertgeleiteten Integrationsforschung. (BIBB-Doku)