Die Arbeitswirklichkeit der Lehrkräfte: ein empirischer Ansatz zum Nachweis struktureller Überlastung aufgrund zu vieler Arbeitsaufgaben und zu geringer Zeitressourcen
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Abstract
"Seit über hundert Jahren beschäftigt sich die Wissenschaft mit der Arbeitsbelastung der Lehrkräfte und stelltimmer wieder fest, dass diese (zeitlich) hoch belastet sind. Die Ergebnisse entsprechender Untersuchungen werden allerdings weder von den Arbeitgebern noch von der Öffentlichkeit anerkannt. Im Gegenteil: Sowohl die Arbeitsaufgaben als auch die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung nehmen ständig zu. Bisherige Forschungsansätze konnten aufgrund ihres Designs nicht überzeugen und nicht dazu beitragen, die Belastung der Lehrkräfte zu reduzieren. Mit dem hier vorgestellten Forschungsansatz erfolgt der Nachweis der strukturellen Überlastung anhand einer Aufgabenkritik. Damit kann der Nachweis erbracht werden, dass die von den Lehrkräften geforderten Aufgaben in der dafür zur Verfügung stehenden Zeit prinzipiell nicht erledigt werden können" (Autorenreferat, BIBB-Doku) Weitere Beiträge zum Thema Lehrergesundheit im Heft: Baereswyl/Krause/Kunz Heim: Arbeitsbelastungen, Selbstgefährdung und Gesundheit bei Lehrpersonen - eine Erweiterung des Job Demands-Resources-Modells; Büttner: Achtsamkeit und Gesundheit im Lehrerberuf: Zusammenhänge zwischen der Trait-Achtsamkeit und stressbezogenen Variablen; Hillert/Koch/Kiel/Weiß/Lehr: Psychische Erkrankungen von Lehrkräften : Berufsbezogene Therapie- und Präventionsangebote.