Die Initiative Bildungsketten : mit gebündelten Maßnahmen jungen Menschen eine Berufsausbildung ermöglichen
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Abstract
"Noch immer beenden Schülerinnen und Schüler die Schule vorzeitig - ohne Abschluss. Laut Bildungsbericht des Bundes aus dem Jahr 2020 stieg die Zahl der Jugendlichen ohne Abschluss von 5,7 Prozent im Jahr 2013 auf 6,8 Prozent 2019. Die Lebensperspektiven junger Menschen verschlechtern sich dadurch erheblich. Die Gefahr arbeitslos zu werden oder nur eine Anstellung im Niedriglohnsektor zu finden, erhöht sich ohne Schulabschluss überdurchschnittlich. Für Unternehmen, denen so wertvolle Fachkräfte entgehen, ist dies ebenfalls ein großer Verlust. Im Jahr 2010 nahm sich daher das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dieser Problematik an und rief die Initiative "Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss" ins Leben. Von Beginn an waren die Bundesagentur für Arbeit (BA) und alle Länder als Kooperationspartner da-bei. 2014 kam das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hinzu. Gemeinsam unterstützen sie junge Menschen bei der Beruflichen Orientierung und am Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium sowie in der Ausbildung." (Autorenreferat ; BIBB-Doku)