Berufsbildung aus der Perspektive der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
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182854
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Abstract
Der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung beleuchtet in seinem Beitrag die Konsequenzen der Akademisierung und der Digitalisierung des Beschäftigungssystems für die Berufsbildung. Von einer Über-Akademisierung kann danach bislang nicht gesprochen werden. Die Berufsbildung sollte durch institutionelle Flexibilität versuchen, ihre Attraktivität zu bewahren. Ebenso wenig ist aus Arbeitsmarktperspektive mit einer dramatischen Massenarbeitslosigkeit als Folge der Digitalisierung zu rechnen. Wohl aber sind Passungsprobleme zu erwarten, weil sich die Tätigkeitsmerkmale und dementsprechend die Anforderungen in den Berufen verändern. Die Digitalisierung wird vor allem mit einer Zunahme an kreativen, planerischen, steuernden, kommunikativen und sozial-interaktiven Tätigkeiten verbunden sein. Darauf müssen sich die Verantwortlichen mit modernisierten Berufsbildern und, wo nötig, auch mit neuen Berufen einstellen." (Hrsg.; BIBB-Doku)