Analyse von Bestehens- und Nicht-Bestehensquoten in Meisterprüfungen im Kfz-Handwerk

bibb.id138956
bibb.publisherplaceKöln
dc.contributor.authorHeinsberg, Tanja [Verfasser]
dc.contributor.editorForschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherForschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T17:30:03Z
dc.date.available2018-12-17T17:30:03Z
dc.date.issued2008
dc.description.abstractDer Rückgang der Nicht-Bestehens- oder Durchfallquoten löst in der letzten Zeit Diskussionen über den Erfolg in Meisterprüfungen im Handwerk aus. Die vormals zwischen 15 % bis 20 % liegende Quote der nicht bestandenen Prüfungen tendiert teilweise gegen null Prozent. Zudem wird vermutet, dass die neue Struktur des Meisterprüfungsteils II das Bestehen in bestimmten Bereichen begünstige und dem Ziel der Qualitätssicherung durch angemessene Prüfungsformen zuwiderlaufe. Eine Studie im Auftrag des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. (ZDK), durchgeführt vom Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH), hat nun mögliche Gründe für eine derartige Entwicklung der Bestehensquoten untersucht. Zwei wesentlichen Fragestellungen wurde nachgegangen: (1) Was kann/soll unter den Begriffen 'Bestehensquote' und 'Nichtbestehensquote' im Meisterprüfungen im Handwerk, insbesondere im Kfz-Handwerk verstanden werden? (2) Welche Ausgleichsmöglichkeiten bringen die Prüfungsfächer 'Auftragsabwicklung und Betriebsführung und Betriebsorganisation im Hinblick auf das Kernfach Kraftfahrzeuginstandhaltungstechnik und Kraftfahrzeugtechnik in Teil II der Meisterprüfung? Die Analyse von Bestehens-/Nicht-Bestehensquoten erfolgte ausschließlich unter quantitativen Gesichtspunkten und auf Grundlage sekundärstatistischen Datenmaterials zu Meisterprüfungen im Handwerk - insbesondere im Kfz-Handwerk. Die Ermöglichung von Wiederholungsprüfungen hat demnach einen starken Einfluss insbesondere auf das Bestehen des gesamten Meisterprüfungsverfahrens. Wie auch in der Elektro- und Metallbrache und im Gesamthandwerk sind in den Jahren 2002, 2003 und 2005 Nicht-Bestehens- oder Durchfallquoten von nahezu null Prozent festzustellen. Die Vermutung, dass die neuen Prüfungsstrukturen (z.B. Anhebung der Wiederholungsmöglichkeiten auf drei, Aufhebung von Sperrfachregelungen auf einzelnde Prüfungsfächer, Mittelwertberechnung) das Bestehen insgesamt begünstigen, wurde durch die Analyse ebenfalls bestätigt. Vor diesem Hintergrund werden abschließend Ansatzpunkte für weitere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zum Teil II der Meisterprüfung dargestellt. (BIBB-Doku)
dc.format.extent87 S.
dc.format.illustrationTab.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/751541
dc.language.isode
dc.relation.ispartofArbeitshefte zur berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung ; A6
dc.subject.classificationG 1.2.4.2.1 Handel, Instandhaltung, Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern
dc.subject.classificationL 7.1.3 Abschlussprüfungen
dc.subject.classificationP 2.4 Facharbeiter / Gesellen
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.2 Verlauf (Erfolg / Abbruch)
dc.subject.otherKraftfahrzeuggewerbe
dc.subject.otherMeisterprüfung
dc.subject.otherAusbildungserfolg
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleAnalyse von Bestehens- und Nicht-Bestehensquoten in Meisterprüfungen im Kfz-Handwerk
dc.typeBuch
dc.typeGutachten/Studie

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