Zur Funktion der "Anderen": Klassifizierungspraktiken im Bildungswesen und das System des Lebenslangen Lernens

bibb.id168444
dc.contributor.authorSchreiber-Barsch, Silke [Verfasser]
dc.contributor.authorPfahl, Lisa [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T19:15:13Z
dc.date.available2018-12-17T19:15:13Z
dc.date.issued2014
dc.description.abstract"Klassifizierungspraktiken von individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen gehören im Alltag des Lernens zu den professionellen Kernaktivitäten der pädagogischen Expertenschaft. Zugleich können die Praktiken individuell-biografische (Spät)Folgen auslösen, die die Teilnahme und Teilhabe der Einzelnen am System des Lebenslangen Lernens entscheidend prägen. Dies wird am Beispiel des sonderpädagogischen Fördersystems verdeutlicht, das mit der 2009 ratifizierten UN-Konvention über das Recht des Menschen mit Behinderungen Schauplatz eines Paradigmenwechsels entlang der bildungspolitischen Agenda der Inklusion geworden ist. Bislang jedoch, so die These, bewirkt die Inklusionsagenda vor allem den Erhalt von fähigkeitspräferierenden, sog. ableistischen Normen und Praktiken. Ergebnis ist eine defizitäre Inklusion von Lernsubjekten in ein weiterhin sozial stratifiziertes System des Lebenslangen Lernen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
dc.format.extentS. 232-237
dc.format.illustrationLiteraturangaben
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/761510
dc.language.isode
dc.relation.ispartofHessische Blätter für Volksbildung : Zeitschrift für Erwachsenenbildung in Deutschland
dc.relation.ispartofvolume(2014), H. 3
dc.subject.classificationP 1.6 Behinderte
dc.subject.otherInklusion
dc.subject.otherSonderpädagogischer Förderbedarf
dc.subject.otherLebenslanges Lernen
dc.titleZur Funktion der "Anderen": Klassifizierungspraktiken im Bildungswesen und das System des Lebenslangen Lernens
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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