"Neue Flexibilität" und klassische Ungleichheiten: Ausbildungs- und Berufsverläufe in Deutschland
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142559
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Abstract
Wie langfristig wirken sich die in der Übergangsphase gemachten Ausbildungs- und Arbeitsmarkterfahrungen im individuellen Lebenslauf aus? Handelt es sich um Symptome einer generellen Krise der Übergänge zwischen Schule und Beruf bzw. dem Jugendarbeitsmarkt oder sind ganz bestimmte Personengruppen betroffen? Und inwieweit gibt es Zusammenhänge mit klassischen Dimensionen der sozialen Ungleichheit? Anworten darauf ermöglicht die Lebensverlaufsforschung. Im Beitrag werden exemplarisch die Ergebnisse der Lebensverlaufsstudie "Ausbildungs- und Berufsverläufe der Geburtskohorten 1964 und 1971 in Westdeutschland" dargestellt. In den Lebensverlaufsdaten finden sich komplexe Übergangsmuster, die klassische sozialstrukturelle Differenzierungen zeigen und die Bedeutung von Bildung und Ausbildung für das Übergangsverhalten und die Platzierung auf dem Arbeitsmarkt deutlich werden lassen. (BIBB-Doku)