Audiovisuelle Medienberufe : Qualifikationsprofile und Qualifikationsbedarf in Nordrhein-Westfalen 1990-1999. Vorabdruck
item.page.bibb.id
106173
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Düsseldorf
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Ziel der Untersuchung ist es, einen Ausgleich von Arbeitsmarktnachfrage und Ausbildungsangeboten für die audiovisuellen Medien des Landes Nordrhein-Westfalen vorzunehmen. Die Zielsetzung der Untersuchung machte einen integrierten Forschungsansatz notwendig, der zahlreiche qualitative und quantitative Methoden umfasste: Desk-Research, Experten-Interviews, schriftliche Befragungen von Unternehmen und Hochschulen des Landes sowie Fallstudien und Gruppenexplorationen. Die Erhebung der Betriebsstätten weist nach, dass in den Medienbetrieben in Nordrhein-Westfalen eine überraschend grosse Anzahl von Arbeitsplätzen in der Film-, Fernseh- und Videowirtschaft existiert. Insgesamt beschäftigten die Betriebe - darunter derzeit 16 Programmveranstalter und etwa 350 private Produktionsbetriebe - über 10 Tausend Mitarbeiter mit AV-spezifischen Berufen bzw. Tätigkeiten. Ergebnisse: Die Arbeitsmarktentwicklung wird von den im Jahr 1990 befragten Experten optimistisch beurteilt. Die aktuelle Marktentwicklung in Nordrhein-Westfalen bestätigt diese Erwartung und Klimaeinschätzung. Legt man die Zahlen für den Ist-Stand zugrunde, dann ergeben sich gerade für jene Berufe besonders hohe Zuwachsraten, die bereits jetzt zahlenmässig stark vertreten sind. Hinsichtlich der Qualifikationsprofile ist für keinen Beruf eine einheitliche Bedarfsprognose zu stellen. Neben einer wachsenden Nachfrage nach theoretisch und praktisch hochqualifizierten Spitzenkräften (insbesondere für den konzeptionellen, kreativen und technischen Bereich) signalisiert die Branche zugleich einen grossen Bedarf an multifunktional einsetzbaren Mitarbeitern mit ausschliesslich praktischer Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB- Doku)