"Schule trifft Arbeitswelt" : Übergänge fair und flexibel gestalten
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Berlin
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Abstract
"Die strikte Trennlinie zwischen Ausbildung und Studium verschwimmt zunehmend. Es gibt immer mehr Möglichkeiten, individuelle Qualifikationswege zu gehen - und es gibt neue Formen der Qualifikation wie zum Beispiel duale und praxisorientierte Studiengänge. Zudem wird seit Jahren erfolgreich darauf hingewirkt, dass Hochschulen durchlässiger werden und sich auch für beruflich Qualifizierte öffnen. Auf der anderen Seite versucht man, Studienabrecher/-innen in die berufliche Ausbildung zu integrieren. Bildungsbiographien werden somit flexibler und dynamischer - gleichzeitig steigen die Anforderungen der Wirtschaft. Viele Jugendliche sind deshalb trotz offener Lehrstellen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Insbesondere Jugendliche aus einkommensschwachen Familien und Jugendliche mit Migrationshintergrund werden bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen benachteiligt. Das Berufsbildungssystem in Deutschland ist zudem durch eine starke Geschlechtersegregation gekennzeichnet. Wie sollte ein Bildungssystem aussehen, dass Jugendliche heute auf die Arbeitswelt von morgen und übermorgen vorbereitet? Wie können Übergänge von der Schule in die Arbeitswelt flexibel gestaltet werden, damit Ein- und Umstiege erleichtert werden? Und wie kann garantiert werden, dass die Chancen, die sich durch den Wandel des Arbeitsmarktes bieten, von allen genutzt werden können? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Konferenz der Frierich-Ebert-Stiftung am 16.11.2015, deren Ergebnisse in diesem Band zusammengefasst sind." (Textauszug, BIBB-Doku)