Wie diskriminierend ist unser Schulsystem?

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Warum sind es vor allem ausländische Jugendliche, die nach einem Zwischenjahr Schwierigkeiten haben, eine Lehrstelle zu finden? Eine Studie im Rahmen des Nationalforschungsprogramms 43 der Schweiz legt den Schluss nahe, dass die Diskriminierung nicht vom Schweizerischen Schulsystem ausgeht, sondern in erster Linie vom traditionellen Frauenbild in der ausländischen Bevölkerung. In die Studie einbezogen wurden Intensität und Strategie der Lehrstellensuche, Ausmass und Art der Unterstützung und bei Ausländern die erworbene sprachliche Kompetenz sowie die Remigrationsbereitschaft. Die Ergebnisse zeigen, dass das Geschlecht den wichtigsten Faktor für das Mass der beruflichen Integration bildet. Frauen haben geringere Anteile in zeitlich anspruchsvolleren Ausbildungsgängen, während die Nationalität nur einen schwachen Effekt zeitigt. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Interpretation von Diskriminierungen auf der Ebene der gender role Vorstellungen ansetzen muss, wie sie auf Seiten der Jugendlichen und ihren Eltern besteht. (BIBB2)

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