Kompetenz - Begriffe, Ansätze, Instrumente in der internationalen Diskussion
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Abstract
Auf internationaler Ebene gibt es Unterschiede im Kompetenzverständnis. Der Beitrag thematisiert Kompetenzansätze in den USA, England, Frankreich sowie des OECD-Projektes "Definition and Selection of Competencies". Anschaulich werden die unterschiedlich gewachsenen Kompetenzverständnisse und die ursprünglichen Ziel- und Verwertungsperspektiven dargelegt. Die meisten Kompetenzdefinitionen lassen sich der Autorin zufolge zwischen zwei extremen Fokussierungen einordnen: einerseits Kompetenz als ein Konstrukt, das auch grundlegende Fähigkeiten wie Lesen und Schreiben (literacy) umfasst und andererseits Kompetenz als eine individuelle Ressource in umgrenzten Arbeitskontexten. Länderspezifische Unterschiede bestehen ferner sowohl konzeptionell zwischen eher verhaltensorientierten, anforderungsorientierten und multidimensionalen Ansätzen als auch im Hinblick auf die Praxisrelevanz und gesellschaftliche Akzeptanz der Verfahren. Der Beitrag eröffnet damit Perspektiven, die über den deutschsprachigen Raum hinausgehen und rekurriert auf die ursprünglichen (nicht deutschen) Strömungen der Kompetenzdiskussion. (Hrsg., BIBB-Doku)