Erziehungsurlaub und Chancengleichheit am Arbeitsmarkt
| bibb.id | 89238 | |
| dc.contributor.author | Radke, Petra [Verfasser] | |
| dc.contributor.author | Störmann, Wiebke [Verfasser] | |
| dc.date.accessioned | 2018-12-17T11:08:49Z | |
| dc.date.available | 2018-12-17T11:08:49Z | |
| dc.date.issued | 1998 | |
| dc.description.abstract | In dem Beitrag wird im Rahmen eines Fertilitätsmodells, das auf einem Ansatz von R. J. Willis (1973) basiert, untersucht, ob Qualifizierungsmöglichkeiten während des Erziehungsurlaubs geeignet sind, das Unterbrechungsverhalten von Frauen zu verändern. "Es zeigt sich, dass die Auswirkungen einer Erhöhung staatlich finanzierter Bildungsmassnahmen auf die Dauer des Elternurlaubs wesentlich von den Kündigungsschutzvorschriften bezüglich des Elternurlaubs bzw. ihren Wirkungen hinsichtlich des Lohnes beim Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit abhängen. Darüber hinaus ist auch die Verteilung der Verhandlungsmacht zwischen Unternehmen und Beschäftigten ergebnisrelevant. Im Referenzfall eines neoklassischen Arbeitsmarktszenarios mit gleichgewichtiger Verhandlungsmacht der Unternehmen und Beschäftigten und ohne Lohngarantie beim Wiedereinstieg zeigt sich, dass eine Erhöhung des Angebotes an Qualifizierungsmassnahmen zur Verkürzung der Unterbrechungszeiten führt, wenn die Produktivitätsgewinne aus der Qualifizierung die Produktionsverluste aus der Unterbrechung überkompensieren und der Grenznutzen des Einkommens unelastisch ist. Dies gilt typischerweise für Frauen mit einem hohen Humankapitalbestand und hohem Einkommen. Anders sind die Ergebnisse bei Abweichungen vom neoklassischen Arbeitsmarktszenario und unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen, die Berufsrückkehrerinnen den gleichen Lohnsatz garantieren, den sie vor der Unterbrechung erhalten haben. Bei Existenz von Kündigungsschutzvorschriften und geringer Verhandlungsmacht der Beschäftigten zeigt sich, dass die Lohngarantie nach dem Wiedereinstieg die statistische Diskriminierung von Frauen begünstigt, wenn nicht zugleich die Teilnahme an Qualifizierungsmassnahmen während der Erwerbsunterbrechung verpflichtend ist." (IAB2) | |
| dc.format.extent | S. 180-197 | |
| dc.identifier.uri | https://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/701932 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.relation.ispartof | Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften | |
| dc.relation.ispartofvolume | 49 (1998), H. 2 | |
| dc.subject.classification | G 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte | |
| dc.subject.classification | G 1.2.2.1 Lohn- & Tarifsysteme | |
| dc.subject.classification | G 1.3.3.4 Wiedereingliederung | |
| dc.subject.classification | G 2.3.1 Arbeitsteilung & -organisation | |
| dc.subject.other | Frauen | |
| dc.subject.other | Elternzeit | |
| dc.subject.other | Dauer | |
| dc.subject.other | Qualifizierung | |
| dc.subject.other | Auswirkung | |
| dc.subject.other | Arbeitsmarktchance | |
| dc.subject.other | Lohnhöhe | |
| dc.subject.other | Berufliche Reintegration | |
| dc.title | Erziehungsurlaub und Chancengleichheit am Arbeitsmarkt | |
| dc.type | Text | |
| dc.type | Zeitschriftenaufsatz |