Durchlässigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung - Der steinige Weg beruflich Qualifizierter zur Hochschule

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Bereits in den 1960er-Jahren wurde die fehlende Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit des deutschen Bildungssystems bemängelt. Mit der Vorlage eines Bildungsgesamtplans, der alle Bildungsbereiche umfasste, wurde ein bildungsbereichsübergreifendes Reformkonzept vorlegt, das allerdings nie umgesetzt wurde. In diesem Beitrag werden die bildungspolitischen Bemühungen zur Förderung der Durchlässigkeit nachgezeichnet und erläutert, warum es bisher erst in Ansätzen gelungen ist, nachhaltige bildungsbereichsübergreifende Reformen, insbesondere für Studierende ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung (Dritter Bildungsweg), umzusetzen. Dabei ist einerseits das stetige Ringen um eine Verbesserung der Durchlässigkeit zu erkennen, andererseits aber auch, wie sehr diese Thematik mit der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern in dem föderalen Bildungssystem und der historisch gewachsenen Versäulung der Bildungsbereiche zusammenhängt. Der Beitrag schließt mit der Empfehlung des Wissenschaftsrates zur weiteren Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte ohne formale Hochschulzugangsberechtigung als ein dringender Appell an die Universitäten, sich stärker in dem Feld zu engagieren. (BIBB-Doku)

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