Auf dem Weg zum Arbeitsmarkt 4.0? : mögliche Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeit und Beschäftigung in Deutschland bis 2030
item.page.bibb.id
177299
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Bertelsmann Stiftung
item.page.bibb.publisherplace
Gütersloh
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Seit einigen Jahren findet eine kontroverse, internationale Debatte zur Zukunft der Arbeit statt. Eine US-Studie von 2013 geht z.B. davon aus, dass knapp 50 Prozent aller Berufe im US-amerikanischen Arbeitsmarkt einem hohen Risiko ausgesetzt ist, durch Fortschritte in der Automatisierung ersetzt zu werden. Auch die mit der Digitalisierung oft verknüpfte Auflösung fester Beschäftigungsverhältnisse ist in den Vereinigten Staaten bereits weit fortgeschritten. Etwa ein Drittel aller Arbeitskräfte arbeiten bereits in der sogenannten Freelance Economy - und somit vielfach ohne die mit festen Beschäftigungsverhältnissen verbundenen sozialen Absicherungen. Auch in Deutschland wird zunehmend über die Auswirkungen digitaler Technologien auf den Arbeitsmarkt diskutiert. Deutschland hat im Vergleich zu anderen Ländern der EU noch immer eine starke Mittelschicht. Allerdings könnte die Digitalisierung gerade diese Gruppe auf dem Arbeitsmarkt mittel- und langfristig unter Druck setzen. Vor diesem Hintergrund haben Arbeitsmarktexperten und Experten aus der digitalen Wirtschaft dazu sechs mögliche Szenarien entworfen - von Deutschland als einer erfolgreichen Ingenieurnation mit bedingungslosen Grundeinkommen bis zu einem digitalen Importland mit niedrigen Löhnen. Alle Szenarien verdeutlichen demnach, dass die Digitalisierung einen enormen Veränderungsdruck auf Beschäftigte, Arbeitgeber und den Staat ausüben wird." (Textauszug; BIBB-Doku)