Fachkräftemangel und Abbau von Benachteiligung als politische Rhetorik

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Abstract

"Spätestens seit der letzten Finanzkrise 2008/2009 ist in den Medien wieder von einem Fachkräftemangel in Deutschland die Rede. Auch in der Berufsbildungsdiskussion gehört der Fachkräftemangel derzeit zu den zentralen Themen von Kongressen, Tagungen und Publikationen. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem seine positive Bedeutung für die berufliche Ausbildung und den Übergangsbereich. Neben ernüchternden Daten gibt es inzwischen auch kritische Stimmen, die darauf schließen lassen, dass es sich bei der kausalen Verknüpfung von demografischer Entwicklung, Fachkräftemangel und Reduzierung des Übergangsbereichs auch um politische Rhetorik handelt. Mit dem folgenden Beitrag werden Widersprüche, Kritiken, historische Kontinuitäten und politische Interessen von Prognosen, nach denen der Fachkräftemangel zu forcierter Ausbildung und zur Reduzierung von Benachteiligung führt, zur Diskussion gestellt." (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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