Die Sichtbarkeit der Berufausbildungsgeschichte : zur Bedeutung der Fotografie als berufspädagogisch-historische Quelle
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124661
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Abstract
Bis heute konzentriert sich die berufspädagogische Historiographie vorwiegend auf die Überfülle an schriftlichen Quellen. Gleichwohl reicht das Interesse der Forschung seit einiger Zeit über die Konzentration auf Texte hinaus. Dabei zeichnen sich zwei neue große Forschungsthemen ab. So werden seit den späten 1980er Jahren zum einen Filme und zum anderen Bilder, d.h. Gemälde, Grafiken, Stiche und Fotos, als eigene Quellengattung herangezogen. Sie machen nicht nur Berufsausbildungsgeschichte sichtbar; sie liefern auch anschauliche Beispiele dafür, wie ausbildungsbezogene Sachverhalte im Medium des Bildes stilistisch, ikonografisch und historisch-gesellschaftlich kommuniziert wurden. Damit kann das aus der Analyse schriftlicher Quellen und Dokumente gewonnene Verständnis sinnreich ergänzt und erweitert werden. In dem Beitrag geht es um eine Ideenskizze zur Wert der Fotografiie als berufspädagogisch-historische Quelle, zu der auch Bilddokumente zur Lehrlingsausbildung zur Zeit der 1910er Jahre herangezogen werden. (BIBB2)