Auswirkungen des Strukturwandels auf die Arbeitsmarktregionen und Bundesländer in der langen Frist - Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040

bibb.id784644
bibb.participationBIBB-Mitarbeiterde
bibb.publisherplaceNürnbergde
dc.contributor.authorSchneemann, Christian [Verfasser]de
dc.contributor.authorBernardt, Florian [Verfasser]de
dc.contributor.authorKalinowski, Michael [Verfasser]de
dc.contributor.authorMaier, Tobias [Verfasser]de
dc.contributor.authorZika, Gerd [Verfasser]de
dc.contributor.authorWolter, Marc Ingo [Verfasser]de
dc.contributor.otherInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [Herausgebendes Organ]de
dc.date.accessioned2026-04-01T08:05:17Z
dc.date.available2026-04-01T08:05:17Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstract"Die Bundesländer und die Arbeitsmarktregionen in Deutschland unterscheiden sich in ihrer Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur, weshalb sie auch unterschiedliche Arbeitskräfteengpässe und -überhänge aufweisen. Aufgrund ihrer verschiedenartigen Entwicklungen werden auch künftig Unterschiede im Arbeitsmarktgeschehen bestehen. Mit Hilfe des sogenannten QuBe-Modellverbundes (8. Welle der QuBe-Basisprojektion) werden langfristige immanente Megatrends wie die demografische Entwicklung, der wirtschaftliche Strukturwandel und die Digitalisierung im Modell selbst erfasst und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt sichtbar gemacht. Die Analyse zeigt, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland nicht wie in der Vergangenheit durch positive Entwicklungen im Außenhandel erholen wird. Das zukünftige Handeln der USA, China und Russlands ist schwer abzuschätzen und erhöht die Unsicherheit auf dem Weltmarkt. Zudem wird das künftige Arbeitsmarktgeschehen zu einem großen Teil von der demografischen Entwicklung, dem stetigen strukturellen Wandel (z.B. Digitalisierung im Handel) und der schwächeren Nachfrage im Baugewerbe geprägt. So wird das Arbeitskräfteangebot infolge des Bevölkerungsrückgangs in vielen Bundesländern und Arbeitsmarktregionen bis zum Jahr 2040 sinken. Zwar können einige Arbeitsmarktregionen noch Bevölkerung aufbauen, aber die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in allen abnehmen. Infolgedessen wird auch der Arbeitskräftebedarf fast überall sinken. Insgesamt wird in vielen Bundesländern und Arbeitsmarktregionen die Erwerbslosenquote sinken oder nahezu stabil bleiben, so dass dort trotz der schlechteren konjunkturellen Entwicklung weiterhin mit Engpässen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Berufen zu rechnen ist. Die Rekrutierung von Arbeitskräften dürfte somit in vielen Wirtschaftsbereichen und Regionen langfristig zunehmend schwieriger werden. Der Bedarf an qualifiziertem Personal im Wirtschaftszweig „Heime und Sozialwesen“ oder im Bereich der IT-Dienstleistungen wächst kontinuierlich. Dies alles geschieht vor dem Hintergrund eines wohl eher noch beschleunigten Strukturwandels, der gerade die Bundesländer und Arbeitsmarktregionen schon jetzt vor große Herausforderungen stellt, in denen das Verarbeitende Gewerbe zum Beispiel die Automobilindustrie nach wie vor überdurchschnittlich. Die fortschreitende Digitalisierung und Dekarbonisierung erfordern eine permanente Modernisierung und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Gerade die ökologische Transformation ist stark auf Erwerbstätige im Baugewerbe angewiesen. Eine Qualifizierung in diesem Bereich bleibt deshalb wichtig, weil die Rekrutierungssituation für Unternehmen trotz der langfristig vermutlich zurückgehenden Erwerbstätigkeit im Vergleich zu anderen Berufen auch in Zukunft schwierig sein wird. Die Umsetzung zusätzlich notwendiger Investitionen im Zuge dieser Transformation sollte nicht an fehlenden Fachkräften scheitern." (Autorenreferat, BIBB-Doku)de
dc.description.statementofresponsibilityChristian Schneemann, Florian Bernardt, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Gerd Zika und Marc Ingo Wolterde
dc.format.extent1 Online-Ressource (46 Seiten)de
dc.format.illustrationIllustrationende
dc.format.illustrationDiagrammede
dc.format.mediumBuchde
dc.format.mediumElektronische Ressourcede
dc.identifier.uriDOI:10.48720/IAB.FB.2503
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/jspui/handle/BIBB/784644
dc.language.isodede
dc.publisherInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschungde
dc.rdacarrier.codecrde
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dc.rdacontent.termTextde
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dc.rdamedia.termComputermediende
dc.relation.ispartofIAB-Forschungsbericht ; 3/2025
dc.rightsNamensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International*
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/*
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarktde
dc.subject.classificationG 1.2.1 Grund- & Strukturdaten des Arbeitsmarktesde
dc.subject.classificationG 1.1.1 Demografiede
dc.subject.classificationG 2.3.5 Wirtschaftsstrukturwandelde
dc.subject.ddc330de
dc.subject.otherArbeitsmarktentwicklungde
dc.subject.otherArbeitsmarktprognosede
dc.subject.otherStrukturwandelde
dc.subject.otherBevölkerungsentwicklungde
dc.subject.otherArbeitskräfteangebotde
dc.subject.otherArbeitskräftebedarfde
dc.subject.otherWirtschaftsstrukturde
dc.subject.otherBundesländerde
dc.subject.otherBIBB/IAB-Erhebungde
dc.subject.other2024-2040
dc.titleAuswirkungen des Strukturwandels auf die Arbeitsmarktregionen und Bundesländer in der langen Frist - Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040de

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IAB-Forschungsbericht_Auswirkungen_des_Strukturwandels_auf_die_Arbeitsmarktregionen_und_Bundeslaender.pdf
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